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Reinhard Bongers
gründete und leitet (zusammen mit Inge Muff-Bongers) das KALKWERK. Er war und ist vielseitig politisch engagiert: 1983 war er Mitbegründer des Ortsverbands
Böblingen/Schönbuch der GRÜNEN und war Mitglied im Ortsvorstand. Er war wesentlich am Erfolg bei den Kommunalwahlen beteiligt, als die GRÜNEN bei ihrer ersten Kandidatur auf 12 % der Stimmen kamen. 1985 zogen er und Inge von Böblingen nach Neresheim auf der Schwäbischen Alb. Als die Landesregierung von Baden-Württemberg ankündigte, im Ostalbkreis eine Sondermüllverbrennungsanlage bauen zu wollen, gründete er (zusammen mit Inge Muff-Bongers) die Bürgerinitiative “Kein Giftmüll aufs Land” in Neresheim - eine von vielen BIs im Ostalbkreis, die mit ihrem erbitterten Widerstand erfolgreich waren! Die BI in Neresheim wurde wieder aktiviert, als der Ostalbkreis und der Landkreis Heidenheim die Errichtung einer gemeinsamen Müllverbrennungsanlage planten. Auch sie wurde nicht gebaut! Im Januar 2002 übernahm Reinhard Bongers den Vorsitz der Neresheimer NABU-Gruppe. Nachdem er für dieses Amt nicht mehr kandidieren wollte, wählte der NABU Neresheim 2007 auf seinen Vorschlag ein gleichberechtigtes Vorstandsteam, dem er weiterhin angehört. 2003 wurde innerhalb des KALKWERKs die Arbeitsgruppe “Globalisierungswahn” gegründet, die Inge und Reinhard leiteten. Die Gruppe hat mehrere politische Aktionen gemacht, u.a. die “Nixen-Aktionen” in Heidenheim und Aalen. Inzwischen ist “Globalisierungswahn” in die Aalener Attac-Gruppe integriert, die Reinhard und Inge 2004 mitbegründet haben. Nach einem Brandanschlag auf eine türkische Familie in Neresheim (2005) initiierte und koordinierte er (zusammen mit Inge) eine Solidaritätsaktion, zu der über 400 Menschen auf den Marienplatz in Neresheim kamen. Reinhard Bongers ist Lehrer an einer kaufmännischen Schule.
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