Ingeborg Muff-Bongers

ist von Beruf staatlich geprüfte Augenoptikerin und Augenoptikmeisterin. Sie gründete und leitet (zusammen mit Reinhard Bongers) das KALKWERK.
Sie war und ist vielseitig politisch engagiert: 1983 war sie Mitbegründerin des Ortsverbands Böblingen/Schönbuch der GRÜNEN und war im Orts- und Kreisvorstand. Sie war wesentlich am Erfolg bei den Kommunalwahlen beteiligt, als die GRÜNEN bei ihrer ersten Kandidatur auf 12 % der Stimmen kamen. Nach ihrem Umzug auf die Schwäbische Alb arbeitete sie im Weltladen Heidenheim mit und war mehrere Jahre Vorsitzende des Vereins “Partnerschaft 3. Welt” in Heidenheim. Danach arbeitete sie im Dachverband der Weltläden mit.
Als die Landesregierung von Baden-Württemberg ankündigte, im Ostalbkreis eine Sondermüllverbrennungsanlage bauen zu wollen, gründete sie (zusammen mit Reinhard Bongers) die Bürgerinitiative “Kein Giftmüll aufs Land” in Neresheim - eine von vielen BIs im Ostalbkreis, die mit ihrem erbitterten Widerstand erfolgreich waren! Die BI in Neresheim wurde wieder aktiviert, als der Ostalbkreis und der Landkreis Heidenheim die Errichtung einer gemeinsamen Müllverbrennungsanlage planten. Auch sie wurde nicht gebaut!
Im Rahmen der Lokalen Agenda rief Inge das Projekt “ÖkoFair” (heute: “FÖR”) mit ins Leben, bei dem regionale Anbieter ökologischer Waren und Dienstleistungen zusammen gebracht wurden. Das Projekt wurde vom Land Baden-Württemberg mit 27 000 DM gefördert. Inge war ein Jahr lang hauptamtlich für die Koordination des Projekts tätig und erarbeitete eine ausführliche Projektdokumentation.
Seit 2002 ist sie beim NABU Neresheim für Öffentlichkeitsarbeit zuständig.
2003 wurde innerhalb des KALKWERKs die Arbeitsgruppe “Globalisierungswahn” gegründet, die Inge und Reinhard leiten. Die Gruppe hat mehrere politische Aktionen gemacht, u.a. die “Nixen-Aktionen” in Heidenheim und Aalen. Inge hielt für die Arbeitsgruppe viele Vorträge in der Region über Globalisierung, GATS und WTO.
2004 war Inge beteiligt bei der Gründung von Attac Aalen und arbeitet seither dort mit.
Nach einem Brandanschlag auf eine türkische Familie in Neresheim (2005) initiierte und koordinierte sie (zusammen mit Reinhard) eine Solidaritätsaktion, zu der über 400 Menschen auf den Marienplatz in Neresheim kamen.
Seit 1993 hält Inge Vorträge und leitet Seminare zu Themen wie Matriarchatsforschung, Archäologie, feministische Spiritualität, seit einigen Jahren vor allem zur Problematik der Globalisierung. (Bei Interesse an einem Vortrag oder Seminar mit Inge bitte Kontakt mit uns aufnehmen!)

Im Januar 2006 hat Inge crayonne gegründet, ein Unternehmen für Medien, Gestaltung und Kommunikation. Neugierig? Es lohnt sich, das ‘mal anzuschauen: www.crayonne.de